Wir begrüßen den Österreich-Bericht zur Vorbereitung der Synodenversammlung

Die Katholische Jugend Österreich zeigt sich erfreut über den aktuellen Österreich-Bericht „Wie können wir eine synodale Kirche in der Mission sein?“ und die darin angesprochenen Themen zur Vorbereitung der kommenden Synodenversammlung.
Insbesondere begrüßen wir, dass die „Frauenfrage“ und die Berufungen von Frauen von vielen Gläubigen in Österreich als zentrales Thema für eine glaubwürdige Kirche der Zukunft angesehen werden.


„Als Katholische Jugend möchten wir die Punkte hervorheben, die für junge Menschen von großer Bedeutung sind, nämlich der Klima- und Umweltschutz sowie die Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft“, betont Rafael Haigermoser, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich.


Kritisch sehen wir als Katholische Jugend, wie im Österreich-Bericht zurecht betont wird, dass jungen Menschen im Synthese-Bericht kein eigenes Kapitel gewidmet ist. Zudem bedauern wir, dass die Sprache und die Form solcher Schreiben aus Rom für junge Menschen oft unverständlich und lebensfern formuliert sind. Dies stellt eine erhebliche aber vermeidbare Hürde dar. Ein gutes Beispiel dafür, wie dies bildhafter und verständlicher gestaltet werden kann, ist die Enzyklika ‚Laudato si‘.
„In der Katholischen Jugend ermöglichen wir jungen Menschen, partizipativ ein Teil dieser Kirche zu sein. Wir sehen es sehr positiv, dass auch im größeren Kontext ‚(neue) Formen und Strukturen der Zusammenarbeit‘ als Notwendigkeit erkannt werden.“, so der Vorsitzende weiter.


Wir hoffen, dass die Anliegen und Stimmen der Jugend in den weiteren synodalen Prozessen Gehör finden und die Kirche gemeinsam mit jungen Menschen eine zukunftsfähige und glaubwürdige Richtung einschlägt. Die Katholische Jugend blickt gespannt auf die Synodenversammlung im Herbst 2024 und erwartet positive Impulse für die Zukunft der Katholischen Kirche.